Am Nachmittag des All Saints’ Day kommen wir der Heiligkeit des Tages etwas näher: Ankunft im Himmel. Wir sind zu Besuch im elterlichen Haus unserer Vermieterin Mrs. Enriquez.
Mit Betreten des Hauses steht man direkt im Wohnzimmer. Weißes Halogenlicht macht es weiß und hell. Der Raum ist angenehm gekühlt. Eine weiße Sitzecke teilt den Raum. Weltbekannte Eiskunstlaufstars tanzen im Fernsehgerät konzentriert ihre Figuren auf der glatt-weißen Eisfläche, ein begeistertes Publikum applaudiert, der philippinische Kommentator berichtet voller Begeisterung. Auf der anderen Seite des Raumes sitzen wir und unsere Vermieter mit ihrem Sohn an einem großen weißen Holztisch und werden der philippinischen Lebensart gerecht, süße und herzhafte exotische Speisen als Zwischendurchsnack einzunehmen. Die Mutter von Mrs. Enriquez steht währenddessen an der Tischecke und freut sich über den Blitzbesuch und unsere neugierigen Blicke.
Im Hintergrund blitzt das zementierte Lachen einer Eiskunstläuferin auf. Der Vater von Mrs. Enriquez läuft kurz und wortlos durch den Raum, mustert das Geschehen mit einem kurzen Blick, öffnet die Haustür und verschwindet nach draußen.
Auf dem Tisch: Frischer Fruchtsaft wird in Gläsern serviert, die bis oben hin mit Eiswürfeln gefüllt sind. Dazu gebratene Bananen, Glasnudeln mit Pilzen und Huhn, süße Reisspeisen, tropische Früchte. Kokosraspel und Limonensaft zum Verfeinern dazu.
Nach einer knappen halbe Stunde: Der Eiskunstlaufwettbewerb im Fernsehgerät ist entschieden, eine Amerikanerin in einem roten Kleidchen jubelt ins Mikrofon des Reporters. Mrs. Enriquez führt uns durch das Haus ihrer Kindheit. Wir kommen an der Küche vorbei, in der zwei junge philippinische Mädchen stehen und Geschirr stapeln. Im Vorbeigehen erklärt Mrs. Enriquez: „…and they’re my mothers angels.“